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Klimaanpassung

In der Arbeitsgruppe "Anpassung an den Klimawandel" tauschen sich Bremer und Durbaner Expertinnen und Experten zu zwei Bereichen aus:

Peer Review bei der Entwicklung der DCCS (Durban Climate Change Strategy)

Zwischen Bremen und Durban wurde diskutiert, dass Bremer Akteurinnen und Akteure den Entwicklungsprozess der DCCS begleiten und dazu Erfahrungen austauschen.
Dabei sind die wichtigsten Themenkomplexe, die in Durban eine Rolle spielen: Hindernisse bei der Entwicklung einer Klimaanpassungsstrategie, Überprüfung der Überwachungs- und Bewertungsmethoden sowie Bürgerbeteiligung (Beratung, Partizipation, Kommunikationskanäle).

Austausch zur Durban Adaptation Charter (DAC)

Während des Klimagipfels COP17 in Durban im Jahr 2011 wurde die DAC aufgesetzt und von vielen Städten, vornehmlich aus dem Süden, unterschrieben. Mit der Unterzeichnung des DCCS haben inzwischen 254 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der ganzen Welt zugesagt, die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel auf lokaler Ebene zu stärken und sich für dringende und entscheidende Klimaanpassungsmaßnahmen einzusetzen.
Während eines DCCS-Workshops Mitte 2013 in Durban, der von den örtlichen Behörden für Nachhaltigkeit USAid und ICLEI finanziert wurde, setzten sich Vertreterinnen und Vertreter von lokalen Regierungen aus der ganzen Welt zusammen, um die Bedürfnisse von Kommunen zur Umsetzung von Anpassungszielen zu identifizieren. Die Notwendigkeiten beinhalten den Zugang zu Daten, Informationen und Finanzierung, das Vorhandensein einer globalen Interessenvertretung, vorhandene Kapazität und Führung auch auf lokaler Ebene, das Vorhandensein nationaler Unterstützung, die Integration mit lokalen Agenden und Plänen und das Peer-to-Peer Knowledge Sharing durch Austauschbesuche zwischen Städten sowie die Bewertung der Wirksamkeit von Anpassungsmaßnahmen auf lokaler Ebene.
Derzeit prüft Durban die Einrichtung eines ständigen DAC-Sekretariats mit eigenem Personal in Durban.

Der Austausch zur DAC findet u.a. mit Bremer Kolleginnen und Kollegen des Projektes nordwest2050 statt.

In der Arbeitsgruppe "Nachhaltige Stadtplanung" erfolgt zudem ein Austausch zu konkreteren Aspekten und Projekten der Klimaanpassung wie der Problematik von Starkregen oder Hitzeperioden.

Erfahrungen und Ergebnisse u.a. aus den Projekten KLAS und Klimawandel Unterweser werden ebenfalls berücksichtigt.