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Wasserqualität

In dieser Arbeitsgruppe tauschen sich Expertinnen und Experten aus Bremen und Durban zu Wasserqualität und den verschiedenen Möglichkeiten der Überprüfung der Wasserqualität aus. Neben dem direkten Nutzen für die Kolleginnen und Kollegen in Durban bedeutet der Austausch für Bremen die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen, internationale Erfahrungen zu sammeln und das eigene Know-how einzubringen.

Ziel ist es, die Prüfprogramme in Durban so weiter zu entwickeln, dass angemessene Wege gefunden werden, um die Wasserqualität nachhaltig zu verbessern. Die Hauptaktivität besteht zurzeit darin, im Wassereinzugsgebiet des Flusses uMhlangane eine Messstation aufzubauen. Durban wünscht sich Begleitung sowie Unterstützung bei der Einführung von Verfahren und dem Entwickeln von Schulungshandbüchern für die kontinuierliche Wasserqualitäts- und -quantitätsüberwachung. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort benötigen Unterstützung bei der Inbetriebnahme, der Kalibrierung und den Tests sowie bei der Einrichtung der Datenspeicher, Statistiken und Berichterstattung und ebenso beim Aufbau eines Notfallschutzplans. Darüber hinaus sollen gemeinsam weitere geeignete Standorte für Prüfstationen sowie weitere notwendige Interventionen zur Verbesserung der Wasserqualität identifiziert werden. Unterstützung erhofft sich Durban auch bei der Entwicklung von Stellenbeschreibungen für mögliche neue Stellen und bei der Überprüfung des Organigramms der Abteilung für Wasserressourcen-Management.

Bremer Expertinnen und Experten haben Erfahrung in der Planung und Durchführung von biologischen, chemischen und physikalischen Gewässergütemessungen (Wasser, Sediment, Biota), dem Betrieb und der Unterhaltung von kontinuierlich messenden Gewässergütemessstationen, dem Vollzug von wasserbezogenen EG-Richtlinien (Wasserrahmen-RL, Badegewässer-RL, IED/IVU-RL, Kommunalabwasser-RL, u. ä.), der Gewässersanierung, der Überwachung von Direkteinleitern, der Erarbeitung von Sanierungsplänen, der technischen Bearbeitung wasserbehördlicher Erlaubnisse, Themen der Stadtentwässerung, dem Erstellen von Alarmplänen bei Gewässerverunreinigung, dem Aufbau einer Umweltverwaltung/Prozessplanung sowie dem Grundwasserschutz. Dieses Wissen können sie in den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus Durban einbringen.